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Freestage.de Sicherheitsdienstleistungen bildet aus, auf dieser Seite möchten wir Ihnen den Beruf "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" vorstellen.
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Private Sicherheitsdienste genießen in Deutschland einen eher zweifelhaften Ruf. Mit dem neu geschaffenen Beruf der Fachkraft für Schutz und Sicherheit setzt die Branche im Kampf gegen Vorurteile und schlechtes Image auf eine bessere Ausbildung ihrer Mitarbeiter. Das Geschäft mit der Sicherheit läuft gut: Allen wirtschaftlichen Krisen zum Trotz schreibt die Branche weiter Umsatzzuwächse. Dementsprechend groß ist auch der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Seit August des vergangenen Jahres gibt es nun mit der Fachkraft für Schutz und Sicherheit den ersten anerkannten Ausbildungsberuf im zukunftsträchtigen Sicherheitsgewerbe. Doch was erwartet die Auszubildenden in einer Branche, die den Ruf hat, zu großen Teilen aus verkappten Möchtegern-Rambos in Uniform zu bestehen? Während ihrer dreijährigen Ausbildung werden aus den Azubis Allroundtalente in Sachen Sicherheit gemacht, denn private Sicherheitsdienste übernehmen eine immer größer werdende Vielzahl von verschiedenen Aufgaben. Neben den klassischen Geld- und Werttransporten gehört auch die Alarmverfolgung zu dem Arbeitsgebiet der zukünftigen Fachkräfte. Dabei überprüfen sie vor Ort Alarmmeldungen, die in der Sicherheitszentrale eingegangen sind. Allerdings dürfen sie im Falle eines Einbruchs keine Verhaftungen durchführen, sondern müssen die Polizei zu Hilfe holen, da private Sicherheitskräfte über keinerlei Sonderrechte verfügen.
Ein weiterer Aufgabenbereich der Sicherheitsexperten ist der Werkschutz: In einem bestimmten Objekt, wie zum Beispiel einer Fabrik oder einem Kernkraftwerk, überwachen sie den Publikumsverkehr, machen Kontrollgänge und übernehmen Nachtwächtertätigkeiten. Ähnlich sieht auch der mobile Dienst aus. Allerdings wird dabei nicht nur ein einzelnes Gebäude bewacht, sondern gleich ein größerer Bereich, etwa ein Gewerbegebiet. Vor allem im Werkschutz und im mobilen Dienst sind Nachtschichten sowie Sonn- und Feiertagsdienste im späteren Arbeitsalltag an der Tagesordnung. Davon bleiben die Azubis jedoch bis zum dritten Lehrjahr weitestgehend verschont. In einigen Städten werden private Sicherheitskräfte auch als U-Bahnwachen und Fahrkartenkontrolleure im öffentlichen Nahverkehr und in Bahnhöfen eingesetzt. Vor allem dem ungeschickten und brutalen Auftreten einiger Sicherheitsleute in diesem Bereich („Schwarze Sheriffs“) verdankt die Branche ihren schlechten Ruf. Um dies in Zukunft zu vermeiden, steht in der Berufsschule neben Englisch und Politik auch Psychologie auf dem Lehrplan: In Rollenspielen werden die Azubis unter realistischen Bedingungen auf den Ernstfall vorbereitet. Hier lernen sie den richtigen Umgang mit betrunkenen Fahrgästen, Randalierern und Schwarzfahrern. Und wie sieht es für die Fachkräfte nach der Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt aus? Gut, denn immer mehr Firmen nehmen die Dienste der Sicherheitsunternehmen in Anspruch und auch der Staat übergibt aus Kostengründen viele seiner Aufgaben in private Hände.
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